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Männer und Glatze

Mar
9

Eine der häufigsten Probleme für Männer stellt die Glatze dar. Der langsame und stetige Verlust der Haare, die in der Regel im Alter von 20-40 Jahren unaufhörlich voranschreitet, führt zu einem ebenso unaufhaltsamem vergrößern die kahlen Stellen auf dem Kopf. Einige Männer reagieren darauf mit dem Rasieren ihres Kopfes. Die Mehrheit findet dies aber nicht so attraktiv, und versucht einen Weg zu finden, den Haarverlust zu stoppen.

Je nach Umfang und Geschwindigkeit des Haarausfalls gibt es eine ganze Reihe von Optionen, die in Erwägung gezogen werden können.

Die klassische Behandlung von Haarausfall bei Männern erfolgt durch den Wirkstoff Finasterid (Handelsname beispielsweise Propecia), der auf das Hormonsystem wirkt. Auch wenn die Nebenwirkungen gering sind, suchen die Betroffenen oft nach natürlichen Alternativen.

Vorneweg muss gesagt werden, dass es hier zu nur sehr wenig klinische Studien gibt, und die Wirksamkeit bei vielen Methoden nicht belegt ist.

Da Haare von Protein gebildet wird, ist ein Ansatz die gezielte Zufuhr von Proteinen mit der Nahrung, um hier ein normales Niveau für die Haarproduktion aufrecht zu erhalten. Fleisch, Eier, Fisch und Getreide sind alles eiweißreiche Lebensmittel, die dabei helfen genügend Protein aufzunehmen. Selbst wenn die Wirkung auf den Haarausfall nicht ausgeprägt sein mag, so sind dies für den Körper wertvolle Nahrungsmittel.

Dann gibt es noch die Suche nach pflanzlichen Medikamenten gegen den Haarausfall. Ein breites Spektrum von natürlichen Wirkstoffen wie
- Bockshornkleesamen
- Sabal-Extrakt (Sägezahnpalme)
- Hirseextrakt
- etherische Öle
- traditionelle chinesische Medizin (TCM)
sowie zusätzlich die bekannten Vitamine wie Biotin und Zink bietet genug Raum zum Probieren.

Leider muss auch gesagt werden, dass alle diese Versuche bei einer größeren Zahl von Männern nicht zum Erfolg führen. Trotzdem gibt es auch dann noch Möglichkeiten, die unschöne Glatze zu verdecken.

Geht es noch um Licht der Haare, so können Concealer eine Lösung darstellen. Concealer erweckt den den Eindruck natürliche Haare, obwohl es sich in Wirklichkeit nur um kleine haarähnliche Fasern handelt.

Ist die kahle Fläche weiter vorangeschritten, so hilft nur noch Haarersatz in eine der verschiedenen Formen. Als Haarteilen für kleinere Flächen oder – wenn die Glatze sehr groß ist – als Perücke können heute fast unsichtbare Lösungen aufgebracht werden. Wichtig ist allerdings, dass bei der Wahl einer Perücke oder einer anderen Form von Haarersatz eine qualifizierte Beratung über die Anwendung und Pflege der Produkte erfolgt. Auch müssen Haar und Haarschnitt so gestaltet sein, dass sie natürlich wirken und nicht auffallen

Auf Wiedersehen Haare!

Jan
24

Abschied für immer?
Die Haare fallen aus und es wird immer deutlicher, dass nicht genug nachkommt. Die Geheimratsecken und die lichte Tonsur sprechen eine
klare Sprache. Bald ist nicht mehr viel übrig vom einst so vollen Haar.
Statt dessen muss man sich mit einem schmalen Haarkranz begnügen. Die Ursache für diese häufige Art des Haarausfall beim Mann liegt in den Genen. Die Haarwurzeln
sind hierbei überempfindlich gegenüber dem Steroidhormon Dihydrotestosteron, kurz als DHT bezeichnet. Eine Weile halten sie ihm stand, doch über kurz oder lang werden die Haare immer dünner und fallen viel schneller aus.
Am Ende bleibt nichts als ein feiner Flaum übrig. Nicht betroffen hingegen sind die Haare im Haarkranz an den Seiten, im Nacken und am Hinterkopf. Hier
geht das Wachstum ganz normal weiter.
Dieser androgenetische Haarausfall tritt meist um das fünfzigste Lebensjahr auf. Doch nicht selten sind auch bereits Männer im Alter zwischen 17 und 30 Jahren davon betroffen. Dies trägt nicht unbedingt zu einem angenehmeren Lebensgefühl bei und kann im Einzelfall sehr belastend sein. Mittel bzw. Medikamente Haarausfall helfen auch oft nicht. Eventuell bringen die Wirkstoffe wie Finasterid und Minoxidil bzw. Regaine und Propecia noch etwas, aber wo kein Haar mehr wächst kommt auch keins mehr nach.

Die Rückkehr der Haare
Ein ausgefallenes Haar kann man nicht wieder einpflanzen. Aber dank der modernen Mikrochirurgie ist die Transplantation von Eigenhaaren (Haartransplantation)
aus dem Hinterkopf an die kahlen Stellen des Oberkopfes mitsamt der Wurzel möglich geworden. Mit viel Geschick und Erfahrung und vor allem neustem “Know-How” kann der Arzt die Haare aus dem Haarkranz nach vorne umverteilen. Diese wachsen dort dann einfach so, wie es auch an der ursprünglichen Stelle der Fall gewesen wäre.
Das klingt einfach und unkompliziert und im Grunde ist es auch so. Doch sollte der Eingriff unbedingt von einem Facharzt vorgenommen
werden, der sich auf die Haartransplantation spezialisiert hat. Sehr wichtig ist auch ein ausführliches Gespräch zwischen Patient und Operateur, bei welchem vorab genau geklärt wird, wie das Wunschergebnis aussieht und wo die Haarlinie verlaufen soll. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass am Ende ein Haartransplantation (englisch hair restoration) – Ergebnis steht, mit dem der Patient voll zufrieden ist.